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CBN (Cannabinol) – Wirkung, Anwendung & aktueller Forschungsstand

Wichtigste Erkenntnisse

  • CBN (Cannabinol) ist ein natürliches Abbauprodukt von THC, das vor allem in gealtertem Cannabis vorkommt – der Gehalt liegt in frischen Blüten meist unter 1 %.

  • Im Gegensatz zu THC verursacht CBN keine klassische Rauschwirkung und ist in üblichen CBN-Ölen praktisch nicht berauschend.

  • Das Hauptinteresse der Menschen richtet sich auf Schlaf, Entspannung und Schmerz – allerdings steht die Forschung noch am Anfang und liefert bisher überwiegend vorklinische Ergebnisse sowie wenige kleine Humanstudien aus 2023/2024.

  • Rechtlich ist CBN in Deutschland Stand 2025 nicht explizit verboten, dennoch sollten Grauzonen und Qualitätsaspekte wie Labornachweise und THC-Gehalt beachtet werden.

  • Qualitätskriterien wie Bio-Qualität, unabhängige Laboranalysen und transparente Herstellerangaben sind beim Kauf von CBN-Produkten entscheidend.

  • Dieser Artikel richtet sich an alle, die sich für die Wirkung, Anwendung und den aktuellen Forschungsstand von CBN interessieren – von Einsteigern bis zu erfahrenen Anwendern.


Was ist CBN (Cannabinol)?

Cannabinol, kurz CBN, ist ein natürlich vorkommendes Cannabinoid aus der Hanfpflanze bzw. Cannabispflanze. CBN ist ein weniger bekanntes Cannabinoid, das als Abbauprodukt von THC vor allem in gealterten Cannabis-Pflanzen vorkommt. Chemisch trägt es die Summenformel C₂₁H₂₆O₂ und gehört zur großen Familie der Cannabinoide, zu der auch die bekannteren Vertreter THC und CBD zählen.

Die Geschichte von Cannabinol CBN reicht überraschend weit zurück. Bereits 1896 wurde CBN erstmals aus Cannabis isoliert – und damit deutlich früher als THC oder Cannabinoid. In den 1930er Jahren gelang die vollständige Strukturaufklärung. Interessanterweise galt CBN lange Zeit fälschlich als die Substanz, die für den Cannabis-Rausch verantwortlich ist. Erst 1964 identifizierten Forscher THC als das eigentlich psychoaktive Cannabinoid.

Im Gegensatz zu THC und CBD gehört CBN zu den sogenannten „Minor Cannabinoiden”. Das bedeutet: In frischem Pflanzenmaterial finden sich meist nur Spuren von unter 0,5 bis 1 Prozent. CBN ist von Natur aus nur schwach psychoaktiv – Tiermodelle zeigen etwa ein Zehntel der Potenz von THC. In handelsüblichen CBN-Produkten wird es in Mengen verwendet, die praktisch keine berauschende Wirkung entfalten.


Wie entsteht CBN in der Pflanze?

Die Entstehung von CBN lässt sich am besten als natürlicher Reifungs- und Alterungsprozess verstehen. Alles beginnt mit CBGA, dem sogenannten „Muttermolekül” aller Cannabinoide in der Cannabispflanze. Aus CBGA entwickelt sich THCA, die saure Vorstufe von THC.

Wenn THC dann über längere Zeit Sauerstoff, UV-Licht oder erhöhten Temperaturen ausgesetzt wird, oxidiert es und wandelt sich zu CBN um. Dieser Abbau geschieht nicht über Nacht, sondern entwickelt sich langsam bei unsachgemäßer Lagerung oder gezielter Alterung. Schlecht gelagerte Blüten können daher einen deutlich höheren CBN-Gehalt aufweisen als frische Cannabisblüten.

Ein wichtiger Zwischenschritt ist CBNA – die saure Form von CBN. Durch Hitze ab etwa 100 bis 120 Grad Celsius (Decarboxylierung) wird CBNA zu CBN umgewandelt. Dieser Prozess findet beispielsweise beim Backen, Verdampfen oder Rauchen statt.

Gealterte oder oxidierte Cannabisblüten enthalten 2024/2025 typischerweise unter 1 Prozent CBN. Spezielle Sorten oder gezielt gealtertes Material können jedoch höhere Werte erreichen, was für die Herstellung von CBN-Produkten relevant ist.

Das Bild zeigt eine reife Cannabispflanze mit üppigen Blüten, die im natürlichen Sonnenlicht erstrahlen. Die Pflanze ist ein Teil der Hanfpflanze und enthält verschiedene Cannabinoide, die für ihre potenziellen Wirkungen, wie die Unterstützung bei Schlafstörungen, bekannt sind.


Wie wirkt CBN im Körper? (Endocannabinoid-System)

Um die Wirkung von CBN zu verstehen, müssen wir einen Blick auf das Endocannabinoid-System (ECS) werfen. Dieses körpereigene System besteht aus Rezeptoren, die in Gehirn, Nervensystem und Immunsystem vorkommen. Die wichtigsten sind die CB1- und CB2-Rezeptoren. Das ECS reguliert unter anderem Schlaf, Schmerz, Stimmung und Immunreaktionen.

CBN zeigt eine höhere Affinität zu CB2-Rezeptoren als zu CB1-Rezeptoren. Im Gegensatz zu THC ist CBN ein deutlich schwächerer Agonist an diesen Bindungsstellen und wirkt teilweise als Teilagonist am CB1-Rezeptor. Das erklärt, warum CBN kaum die klassische „High”-Wirkung verursacht.

Neben den klassischen Cannabinoid-Rezeptoren interagiert CBN auch mit dem TRPV2-Rezeptor, der eine Rolle bei Schmerz- und Entzündungsprozessen spielt. Dies könnte ein Teil der beobachteten Effekte erklären.

Was bedeutet das praktisch? Im Vergleich zu CBD bindet CBN etwas direkter an die klassischen Cannabinoid-Rezeptoren. CBD hingegen wirkt eher modulierend über Enzyme, Transporter und andere Rezeptoren. Beide Cannabinoide machen nicht high, haben aber unterschiedliche Wirkprofile im Körper.


Unterschiede zwischen CBN und CBD

Für Konsumenten ist die Unterscheidung zwischen CBN und CBD wichtig, denn obwohl beide „nicht high machen”, unterscheiden sie sich in Entstehung, Wirkmechanismus und Studienlage erheblich.

Aspekt

CBN

CBD

Entstehung

Aus THC/THCA durch Oxidation und Alterung

Aus CBDA durch Decarboxylierung (Erhitzen)

Vorkommen

Geringe Mengen in gealtertem Cannabis

Höhere Mengen in speziellen Hanfsorten

Wirkmechanismus

Direkte Bindung an CB1/CB2 + TRPV2

Breiter, moduliert viele Systeme

Forschungsstand

Wenig klinisch untersucht

Gut erforscht (z.B. Epidyolex seit 2019 in EU)

Fokus

Schlaf, Entzündung, Neuroprotektion

Epilepsie, Angst, Schmerz

Verfügbarkeit

Kleinerer Markt, teurer

Breit verfügbar

CBD ist gut erforscht bei Epilepsie – das Medikament Epidyolex ist seit 2019 in der EU zugelassen. Auch bei Angst und Schmerz gibt es umfangreiche Studien. CBN hingegen ist deutlich weniger klinisch untersucht, wobei der aktuelle Fokus auf Schlaf, Entzündung und Neuroprotektion liegt.

 

 

Praktisch gesehen sind CBD-Produkte breiter verfügbar und regulatorisch häufiger adressiert. CBN-Produkte stellen einen kleineren Markt dar, sind oft teurer und zeigen stärkere Qualitätsunterschiede. CBD und CBN werden zunehmend auch in Kombination angeboten.


Hat CBN eine schlaffördernde oder sedierende Wirkung?

Die Aussage „CBN ist das Schlaf-Cannabinoid” kursiert seit Jahren in der Wellness-Szene. Doch wie fundiert ist diese Behauptung wirklich?

Die historischen Beobachtungen entstanden so: Alte, THC-reiche Blüten mit hohem CBN-Gehalt wurden von Konsumenten als besonders „müde machend” erlebt. Allerdings zeigt die Forschung heute, dass dieser Effekt wahrscheinlich eher mit dem verbleibenden THC in Kombination mit sedierenden Terpenen wie Myrcen und Linalool zusammenhängt – nicht mit CBN allein.

Die Studienlage zur schlaffördernden Wirkung von CBN ist nach wie vor dünn:

  • 1970er Jahre: Kleine Studien mit methodischen Einschränkungen

  • 2019-2024: Neuere Pilotstudien mit CBN-Dosen um 20 mg zeigen leichte Verbesserungen der Schlafqualität, aber kleine Stichproben und methodische Grenzen schränken die Aussagekraft ein

Das Fazit der aktuellen Forschung: CBN alleine zeigt in bisherigen Humanstudien keine konsistent stark sedierende Wirkung. Eine mögliche milde Schläfrigkeit tritt vor allem in höheren Dosen oder in Kombination mit THC und anderen Cannabinoiden auf.

Praktischer Hinweis: Wenn Sie CBN-Produkte für den Abendgebrauch testen möchten, starten Sie niedrig dosiert und beobachten Sie Ihre individuelle Reaktion. Manche Menschen berichten von Müdigkeit, andere von einem wacheren Eindruck.

Eine Person schläft friedlich in einem bequemen Bett, umgeben von gedämpftem Licht, das eine entspannende Atmosphäre schafft. Diese Szene könnte die Wirkung von Cannabinol (CBN) und dessen potenzielle Vorteile für einen erholsamen Schlaf widerspiegeln.


Potenzielle gesundheitliche Effekte von CBN

Die Forschung zu CBN ist Stand 2024/2025 überwiegend vorklinisch – das bedeutet Zellkultur- und Tierstudien. Nur wenige kleine Humanstudien existieren. Daher sind alle Aussagen zu gesundheitlichen Effekten mit Vorsicht zu formulieren: CBN „könnte” oder hat „Potenzial”.

Schmerz und Entzündung

Tierversuche zeigen, dass CBN über CB2-Rezeptoren und den TRPV2-Rezeptor entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken kann. In Arthritis-Modellen wurden vielversprechende Ergebnisse beobachtet. Humanstudien stehen jedoch noch aus.

Augeninnendruck (Glaukom)

In Tierstudien senkte CBN den intraokularen Druck. Allerdings übertrifft CBN bisher nicht die Standardmedikamente und ist auch nicht für diese Anwendung zugelassen.

Antibakterielle Wirkung

Eine viel zitierte Studie aus 2008 zeigte, dass CBN gegen MRSA-Stämme (multiresistente Bakterien) wirkte. Dies ist ein interessanter Laborbefund, hat aber bisher keine klinische Anwendung im Alltag.

Appetitanregung

Tierstudien zeigen, dass CBN die Nahrungsaufnahme steigern kann. Dies macht es zu einem möglichen Kandidaten als nicht-berauschende Alternative zu THC-basierten Appetitanregern – derzeit aber rein experimentell.

Neuroprotektion

Untersuchungen an Mäusen und Ratten mit ALS-ähnlichen Modellen deuten darauf hin, dass CBN alternde Nervenzellen schützen könnte. Die Mechanismen betreffen oxidativen Stress und Mitochondrienfunktion. Überzogene Versprechen sind hier fehl am Platz – die Ergebnisse sind vorläufig.

Haut und Dermatologie

Laborhinweise deuten auf Effekte bei der Keratinozytenproliferation und Entzündung hin. Mögliche Relevanz bei Akne, Psoriasis und anderen Hauterkrankungen besteht, aber der Fokus liegt bislang stärker auf CBD für dermatologische Anwendungen.


CBN in Kombination mit anderen Cannabinoiden (Entourage-Effekt)

Der Entourage-Effekt beschreibt die synergistische Wirkung, wenn mehrere Cannabinoide und Terpene gemeinsam eingenommen werden. Stellen Sie sich ein Orchester vor: Ein Soloinstrument kann schön klingen, aber das volle Klangspektrum entfaltet sich erst im Zusammenspiel aller Instrumente.

CBN + CBD

Die Kombination von CBN und CBD wird zunehmend für Schlaf und Entspannung vermarktet. Erste Humanstudien aus 2023/2024 mit Kombinationen von etwa 20 mg CBN und variablen CBD-Dosen zeigen leichte Verbesserungen bei Schlafparametern. Die Stichproben sind jedoch klein, und weitere Studien sind notwendig.

CBN + THC

CBN verstärkt wahrscheinlich bestimmte Effekte von THC, insbesondere Sedierung und möglicherweise Schwindel. Bei empfindlichen Menschen kann diese Kombination zu verstärkter Benommenheit führen. Vorsicht ist geboten.

Vollspektrum-Extrakte

Viele Öle aus Hanf enthalten neben CBD auch geringe Mengen CBN, CBG, CBC und verschiedene Terpene. Mögliche Vorteile sind ein breiteres Wirkspektrum, Nachteile hingegen schwerer zuzuordnende Effekte bei einzelnen Beschwerden.

Allgemeiner Hinweis: Tasten Sie sich langsam an Kombinationsprodukte heran, führen Sie ein Tagebuch über Ihre Erfahrungen und sprechen Sie bei bestehenden Erkrankungen mit medizinischem Fachpersonal.


CBN-Produkte: Formen, Anwendung & Qualität

Verfügbare Produktformen

Produktform

Wirkungseintritt

Besonderheiten

Öle/Tinkturen

15-45 Minuten (sublingual)

Tropfen unter die Zunge, flexible Dosierung

Kapseln

1-2 Stunden

Geschmacksneutral, feste Dosierung

Edibles/Gummibärchen

1-2 Stunden

Angenehmer Geschmack, längere Wirkdauer

Topicals/Kosmetik

Lokal, variabel

Für Hautanwendungen

Vape-Produkte

Wenige Minuten

Schneller Wirkungseintritt, aber Lungenbelastung

Herstellung von CBN-Öl

Die technische Entstehung von CBN-Öl ist aufwändiger als bei CBD-Öl. Zunächst wird ein Vollspektrum-Extrakt hergestellt, dann erfolgt eine gezielte Oxidation oder Nachbearbeitung zur Anreicherung von CBN. Dieser zusätzliche Schritt macht CBN-Produkte teurer und seltener als vergleichbare CBD-Optionen.

Qualitätskriterien

Achten Sie beim Kauf auf folgende Punkte:

  • Herkunft: EU-zertifizierter Nutzhanf, idealerweise Bio-Qualität

  • Extraktion: CO₂-Extraktion oder andere schonende Verfahren

  • Labornachweise: Unabhängige Analysen zum Cannabinoid-Profil, THC-Gehalt, Schwermetallen, Lösungsmitteln und Pestiziden

  • Transparenz: Alle relevanten Daten auf der Website einsehbar

  • Trägeröl: Häufig wird Bio MCT-Öl oder Hanfsamenöl verwendet

Praktische Anwendung

Das „Start low, go slow”-Prinzip gilt auch für CBN:

  • Beginnen Sie mit wenigen Milligramm CBN pro Tag

  • Steigern Sie die Menge über mehrere Tage langsam

  • Beobachten Sie die Wirkung und passen Sie bei Bedarf an

  • Notieren Sie Ihre Erfahrungen in einem Tagebuch

Auf einem Holztisch steht eine Glasflasche mit goldfarbenem Öl und einer Pipette, umgeben von frischen Hanfblättern. Dieses Produkt könnte Cannabinol (CBN) enthalten, das für seine potenziellen Vorteile bei Schlafstörungen und zur Unterstützung des Endocannabinoid-Systems bekannt ist.


Sicherheitsaspekte, Nebenwirkungen & Wechselwirkungen

CBN gilt in Tierversuchen und den bisher wenigen Humanstudien als relativ gut verträglich. Allerdings fehlen Langzeitdaten und groß angelegte klinische Studien.

Typische unerwünschte Effekte

  • Müdigkeit und Schläfrigkeit (vor allem bei höheren Dosen)

  • Trockener Mund

  • Leichter Schwindel

  • Eventuell Blutdruckabfall

Diese Effekte basieren auf begrenzten Daten und können individuell variieren.

Warnhinweise

  • Alkohol und sedierende Medikamente: Nicht kombinieren (Benzodiazepine, Schlafmittel)

  • Medikamente mit enger therapeutischer Breite: Bei Antiepileptika, Antidepressiva und ähnlichen Medikamenten zwingend ärztlichen Rat einholen

  • Spezielle Gruppen: Schwangere, Stillende, Jugendliche und Menschen mit schweren Herz-Kreislauf- oder Leber-/Nierenerkrankungen sollten CBN nur nach ärztlicher Rücksprache oder gar nicht verwenden

Wichtiger Hinweis

CBN ist Stand 2025 keine zugelassene Arznei und sollte nicht zur eigenmächtigen Behandlung schwerer Erkrankungen ohne fachliche Begleitung verwendet werden.


Rechtliche Situation von CBN (Deutschland & international)

CBN ist international auf UN-Ebene nicht als kontrollierte Substanz gelistet. Die rechtliche Einordnung erfolgt auf nationaler Ebene und kann von Land zu Land unterschiedlich ausfallen.

Deutschland (Stand Mitte/Ende 2025)

  • CBN selbst ist weder explizit im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) noch im Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG) gelistet

  • Produkte können jedoch problematisch sein, wenn sie relevante THC-Gehalte überschreiten

  • Die Rechtslage ist dynamisch – das Cannabis-Gesetz 2024 hat Veränderungen gebracht, weitere Anpassungen sind möglich

Praktische Aspekte

CBN-Produkte werden häufig als Aromaöle, Kosmetika oder Sammlerstücke vermarktet. Die rechtliche Einstufung variiert je nach Land – in der Schweiz, Österreich oder den Niederlanden gelten andere Regelungen als in Deutschland.

Disclaimer: Dieser Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit sollten Sie professionelle juristische oder behördliche Auskunft einholen und sich vor Kauf oder Besitz im eigenen Land über den aktuellen Stand informieren.


Fazit: Welche Rolle kann CBN für das Wohlbefinden spielen?

CBN ist ein spannendes Minor-Cannabinoid, das vor allem als Abbauprodukt von THC in gealtertem Cannabis entsteht. Es zeigt ein eigenes Wirkprofil mit Schwerpunkt auf Entspannung, Entzündung, Schmerz und möglicherweise Schlaf.

Die aktuelle Evidenz stammt hauptsächlich aus vorklinischer Forschung und ersten kleinen Studien. Versprechen zu Heilungen oder gesicherten Effekten können und dürfen nicht gemacht werden.

Für einen verantwortungsvollen Umgang empfehlen wir:

  • Qualitätsprodukte mit transparenten Labornachweisen wählen

  • Niedrig dosiert beginnen und die Wirkung kritisch beobachten

  • Bei ernsthaften Beschwerden immer medizinischen Rat einholen

  • Ein Tagebuch über Dosierung und Erfahrungen führen

Ausblick: In den kommenden Jahren (2025+) werden weitere klinische Studien erwartet, die Klarheit zu Dosierungen, Indikationen und Langzeitsicherheit von CBN bringen sollen. Die Unterstützung durch fundierte Forschung wird zeigen, welches Potenzial dieses Cannabinoid wirklich hat.

Ein Wissenschaftler im Labor analysiert Proben von Cannabispflanzen mit modernen Geräten, um die Wirkung von Cannabinoiden wie Cannabinol (CBN) und deren Effekte auf das endocannabinoide System zu erforschen. Die Umgebung ist gut beleuchtet und mit verschiedenen Laborinstrumenten ausgestattet, die für die Forschung an CBD und THC verwendet werden.


FAQ – Häufige Fragen zu CBN

Wie lange dauert es, bis CBN wirkt, und wie lange hält die Wirkung an?

Bei sublingualer Anwendung von Ölen oder Tropfen setzt die Wirkung meist nach 15 bis 45 Minuten ein. Bei Edibles und Kapseln kann es 1 bis 2 Stunden dauern. Die Gesamtdauer liegt je nach Produkt und Dosis bei etwa 4 bis 8 Stunden. Individuelle Unterschiede durch Stoffwechsel, Körpergewicht und Mahlzeiten sind normal.

Darf ich nach der Einnahme von CBN Auto fahren?

CBN kann müde machen und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Nach der Einnahme – insbesondere bei neuen oder höheren Dosen – sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen, bis Sie Ihre eigene Reaktion kennen. Im Gegensatz zu THC gilt CBN zwar nicht als klassische Droge im Straßenverkehr, aber Benommenheit kann trotzdem gefährlich sein.

Kann CBN in einem Drogentest (z.B. Urin-Screening) auffallen?

Standard-Schnelltests sind auf THC-Metabolite (THC-COOH) ausgerichtet, nicht auf CBN. Reines CBN wird normalerweise nicht getestet. Allerdings können Spurenreste von THC in Produkten oder mögliche Kreuzreaktionen nicht sicher ausgeschlossen werden. Nutzen Sie nur getestete, THC-arme Produkte mit aktuellen Laborzertifikaten. Im Zweifel fragen Sie Ihren Arzt oder Arbeitgeber.

Ist CBN für Haustiere wie Hunde oder Katzen geeignet?

Es gibt erste experimentelle Anwendungen von Cannabinoiden bei Tieren, aber CBN ist kaum untersucht. Von Selbstmedikation bei Haustieren ist abzuraten. Konsultieren Sie immer einen tiermedizinischen Facharzt mit Erfahrung in Cannabinoidtherapie, bevor Sie Ihrem Tier CBN-Produkte geben.

Wie unterscheide ich seriöse CBN-Anbieter von unseriösen Shops?

Achten Sie auf folgende Qualitätsmerkmale:

  • Laborzertifikate (COA): Aktuelle Analysen pro Charge verfügbar

  • Klare Angaben: CBN- und THC-Gehalt transparent ausgewiesen

  • Impressum: Anbieter im EU-Raum mit nachvollziehbarer Adresse

  • Keine Heilversprechen: Seriöse Anbieter vermeiden übertriebene Aussagen

  • Kundenbewertungen: Nachvollziehbare Erfahrungen anderer Käufer

  • Transparenz: Informationen zu Herkunft, Anbau und Extraktionsverfahren

Produkte, die in einer Flasche ohne jegliche Angaben zum Versand kommen oder unrealistische Wirkungsversprechen machen, sollten Sie meiden.

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